Diese Fragen beantworten wir immer wieder gerne.

Manche wichtigen Fragen kommen immer wieder auf, deswegen haben wir sie hier gesammelt und gebündelt beantwortet.
Falls Ihre Fragen damit nicht umfassend beantwortet sind, kontaktieren Sie uns gerne und löchern Sie uns mit all den Fragen, die Sie noch an uns haben.

Allgemeine Fragen

Es ist immer eine gute Idee, einen Termin bei einem Arzt abzusagen, falls Sie keine Zeit haben, auch falls das recht kurzfristig vorkommt. Dies ermöglicht es dem Arzt, den Termin an jemand anderen zu vergeben und vermeidet Wartezeiten für andere Patienten.

Es ist wichtig, den Arzt so schnell wie möglich über Ihre Absage zu informieren, damit er die notwendigen Anpassungen vornehmen kann. Sobald Sie den Termin absagen, stellen Sie sicher, dass Sie einen neuen Termin vereinbaren, damit Sie schnellstmöglich die notwendige medizinische Versorgung erhalten.

Am besten rufen Sie uns dazu einfach kurz an: 06898 9110211.

Unsere Standorte sind sowohl mit dem PKW als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos erreichbar. Parkplätze stehen an allen Standorten in ausreichender Zahl zur Verfügung, in der Stammpraxis in Völklingen unmittelbar hinter dem Praxisgebäude (Zufahrt über die Gatterstraße – bitte halten Sie für die Parkgebühr Münzen in der Gesamtsumme von 2 Euro bereit).

Dies ist uns leider nicht möglich, da für eine fundierte kardiologische Untersuchung Gerätschaften notwendig sind, die wir nicht zu Ihnen transportieren können.

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, weil die Terminnachfrage sich von Woche zu Woche unterscheiden kann.

Wir behandeln alle gesetzlich und privat versicherten Patienten.

Fragen rund um unsere Gastroenterologie

Als Endoskopie (Spiegelung) bezeichnet man die Untersuchung einer Körperhöhle durch direkte Betrachtung.

Durch ein spezielles Gerät, das Endoskop („Schlauch“), können zum Beispiel die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm, aber auch der gesamte Dickdarm einschließlich der Einmündung des Dünndarmes inspiziert werden.

Viele Erkrankungen können erst durch endoskopische Untersuchungen diagnostiziert oder – noch besser für Sie – ausgeschlossen werden, so zum Beispiel die Magenschleimhautentzündung (Gastritis), das Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür (Ulkus), gutartige Schleimhautwucherungen (Polypen), aber auch bösartige Geschwulste (Magen- und Dickdarmkarzinome).
Ein besonderer Vorteil der Endoskopie liegt dabei in der Entnahmemöglichkeit von Gewebsproben, welche eine unzweifelhafte Diagnosestellung erlauben.

Oft ermöglicht somit erst die Endoskopie die Einleitung einer effizienten Behandlung bestehender Beschwerden oder Krankheiten.
In bestimmten Fällen (zum Beispiel bei Darmpolypen oder Geschwürsblutungen) ist es sogar möglich, bereits während der endoskopischen Untersuchung die abschließende Therapie durchzuführen, so dass weitere Maßnahmen nicht mehr erforderlich werden.

Nachfolgend sehen Sie ein Beispielvideo einer Magenspiegelung mit Normalbefund.

Zum Video

Es gibt einige Symptome, die darauf hindeuten können, dass ein Besuch bei einem Gastroenterologen angebracht ist. Dazu gehören:

  • Schmerzen im oberen, mittleren und unteren Bauchraum
  • Verdauungsbeschwerden zu bestimmten Tageszeiten, vor- oder nach dem Essen
  • Stuhlunregelmäßigkeiten (Durchfall, Verstopfung, Blähungen)
  • Stuhlveränderungen (Form, Farbe, Blutauflagerungen)
  • Sodbrennen, saures Aufstoßen
  • Schluckstörungen

Die Darmspiegelung ist die sicherste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs. Sie ermöglicht es, den gesamten Dickdarm mit einer Kamera zu untersuchen und in der gleichen Sitzung evtl. vorhandene Polypen zu entfernen. Polypen sind zunächst gutartige Wucherungen, die sich unerkannt bösartig verändern können.
Auch moderne Stuhltests sind nicht so zuverlässig wie eine Darmspiegelung. Er kann falsch positive oder falsch negative Ergebnisse liefern. Außerdem kann er keine Polypen erkennen oder entfernen, die sich zu Darmkrebs entwickeln können.

Wann habe ich Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Vorsorge?

Der Anspruch auf eine Vorsorge Darmspiegelung hängt vom Alter und dem individuellen Risiko ab. Grundsätzlich haben gesetzlich Versicherte ab 50 Jahren (Männer) oder ab 55 Jahren (Frauen) Anspruch auf eine kostenlose Darmspiegelung alle zehn Jahre. Wenn bei der ersten Darmspiegelung nichts Auffälliges gefunden wird, kann die nächste nach frühestens zehn Jahren erfolgen. Wenn bei der ersten Darmspiegelung etwas Auffälliges gefunden wird, kann die nächste früher erfolgen.

Wenn man ein erhöhtes Risiko hat, z.B. durch familiäre Vorbelastung, kann man schon früher einen Anspruch haben. Einige Krankenkassen bieten auch schon früher eine Vorsorge Darmspiegelung an. Man sollte sich bei seiner Krankenkasse informieren, welche Voraussetzungen gelten.

Zur Erzielung einer exakten Übersicht während der Koloskopie ist es unabdingbar, den Dickdarm durch Gas aufzudehnen. Üblicherweise wird hierzu Raumluft verwandt, welche über das Endoskop in Mengen bis zu 15 Liter je Untersuchung in das Innere des Darms insuffliert wird.

Da Raumluft nur schlecht von der Darmschleimhaut resorbiert wird, bleibt diese Luft im Darm gefangen. Viele Patienten berichten daher beim Aufwachen nach Untersuchungsende über zumindest unangenehme, oft auch schmerzhafte Blähungen und Bauchkrämpfe, welche im Einzelfall bis zum Kreislaufkollaps führen können.

Obwohl es sich hierbei letztlich um ein medizinisch harmloses Geschehen handelt, bleibt diese Zeit nach Abschluss der Untersuchung vielen Patienten als der unangenehmste Teil der gesamten Koloskopie in Erinnerung.

Als erste Praxis im Saarland bieten wir Ihnen nun als individuelle Gesundheitsleistung die Option, anstatt der erwähnten Raumluft Kohlendioxid-Gas zur Darmweitung zu wählen.

Kohlendioxid (CO2) wird von der Dickdarmschleimhaut 150fach schneller als Raumluft resorbiert. Anschließend wird das insufflierte CO2-Gas – genauso wie das während des gesamten Lebens kontinuierlich durch Verbrennungsvorgänge im Körper anfallende CO2 – mit dem Blut in die Lunge transportiert und dort unbemerkt abgeatmet. Die erwähnten Blähungen und Bauchschmerzen nach der Koloskopie gehören damit der Vergangenheit an.

Vor einer Magenspiegelung (Gastroskopie) sollten Sie 6 Stunden lang weder gegessen noch getrunken und auch nicht geraucht haben. Medikamente sollten innerhalb dieser Frist nur nach Rücksprache mit uns eingenommen werden.

Die Vorbereitung auf eine Dickdarmspiegelung (Koloskopie) ist aufwändiger, da der Darm durch Einnahme bestimmter Spüllösungen komplett entleert und gesäubert werden muß. Den genauen Ablauf dieser Maßnahmen haben wir auf Merkblättern zusammengestellt, die wir Ihnen rechtzeitig vor der Untersuchung aushändigen.

Bitte bringen Sie zu jeder endoskopischen Untersuchung, gleich ob Magen- oder Darmspiegelung, immer eine Begleitperson mit, da Sie im Falle der Injektion eines Beruhigungsmittels nicht selbst nach Hause fahren dürfen.

Bei Untersuchungen des Verdauungstraktes ist es erforderlich, dass dieser nicht belastet wird. Die Dauer der Nüchternheit hängt von der Art der Untersuchung ab.

Bei einer Sonographie der Bauchorgane sollte man 4 Stunden vorher nichts mehr zu sich nehmen.

Bei einer Magenspiegelung oder bestimmten Laboruntersuchungen (z.B. Hepatitisprofil, Blutfette) sollte man ab Mitternacht nichts mehr essen und nur noch klare Flüssigkeit (Wasser oder Tee) trinken.

Bei einer Darmspiegelung erhalten sie eine genaue Anleitung zum Vorbereitungsregime.

Medikamente für Krampfleiden, Epilepsie dürfen nicht abgesetzt oder verzögert eingenommen werden. Ebenso sollen Herz- und Kreislauf-Medikamente nicht ausgelassen werden. Diese Medikamente sollten sie wie gewohnt mit etwas Wasser einnehmen, auch wenn sie nüchtern bleiben müssen.

Ausnahme: Medikamente die an die Nahrungsaufnahme gekoppelt sind (Diabetes, Insulin) oder Medikamente die die Blutgerinnung beeinflussen, dürfen nur nach Rücksprache mit uns eingenommen werden.

Bei der Vorbereitung zur Untersuchung erhalten sie einen venösen Zugang, unabhängig davon ob sie sich von vorneherein für eine Narkose entschieden haben oder nicht. So kann jederzeit auch während des Geschehens ein Medikament oder eine Narkose sicher verabreicht werden.

Wir verwenden das Medikament Propofol. Propofol hat gegenüber anderen Narkosemitteln den Vorteil, dass es ein angenehmes Einschlafen und Aufwachen ohne Übelkeit bewirkt. Das Medikament wird in Intervallen verabreicht, so dass eine Überdosierung und Atemprobleme vermieden werden.

Speziell geschultes Personal überwacht die Atem- und Herzfrequenz während der gesamten Untersuchung.

Insbesondere die Dickdarmspiegelung (Koloskopie) war früher bei vielen Patienten wegen der Schmerzhaftigkeit der Untersuchung gefürchtet. Magenspiegelungen (Gastroskopien) bereiten keinerlei Schmerzen, sind aber wiederum wegen des beim Schlucken des Gerätes auftretenden Würgereizes unangenehm.

Mit der Verwendung moderner, das heißt flexibler und schlanker Geräte der neuesten Generation haben die Untersuchungen jedoch bereits viel von ihrem früheren Schrecken verloren. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich vor der Untersuchung ein Beruhigungsmedikament („Schlafspritze“) injizieren zu lassen. Damit kann die Untersuchung für Sie VÖLLIG SCHMERZFREI durchgeführt werden, viele Patienten verlieren sogar jede Erinnerung für den Untersuchungszeitraum. Während der Endoskopie ist Ihre Sicherheit durch unsere speziell geschulten Mitarbeiterinnen sowie Monitore, welche kontinuierlich die Herz-Kreislauf- und Atemfunktion überwachen, garantiert.

Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie NACH der Injektion eines Beruhigungsmittels bis zum Morgen des Folgetages nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Dies bedeutet insbesondere auch, dass Sie den Heimweg nur in Begleitung antreten dürfen.

Die Narkose mit Propofol kann Ihre Fahrfähigkeit beeinträchtigen, auch wenn Sie sich wach und fit fühlen. Die geltenden Richtlinien empfehlen, mindestens 24 Stunden nach einer Propofol-Sedierung auf das Fahren zu verzichten.
Es gibt einige Studien, die eine kürzere Wartezeit vorschlagen, aber diese sind noch nicht bestätigt. Bitte lassen Sie sich von jemandem abholen oder nehmen Sie ein Taxi.

Das ist von folgenden Faktoren abhängig:

  1. Sie benötigen sie eine Narkose

Mit Ruhezeit und Nachbesprechung sollte man 2-3 Stunden einplanen, ohne Narkose 1-2 Stunden.

  1. Wie gestaltet sich der Ablauf im Tagesgeschäft

Verzögern sich die vorangegangen Untersuchungen, z.B. durch mehrere Polypektomien, kann es trotz Termin zu einer etwas längeren Wartezeit kommen. Bedenken sie bitte, dass wir uns für alle Patienten die nötige Zeit und Ruhe nehmen möchten, um eine sorgfältige Behandlung zu gewährleisten.

Ein erstes vorläufiges Ergebnis der Untersuchung (z.B. ob Geschwüre vorliegen, Polypen abgetragen wurden oder auch Krebsverdacht besteht) können wir Ihnen sofort nach Untersuchungsende mitteilen. In der Regel geben wir Ihnen eine Durchschrift des schriftlichen Befundberichtes, den Ihr Hausarzt von uns erhält, vor Verlassen der Praxis mit. Sind Proben entnommen worden, erhält Ihr Hausarzt acht bis zehn Tage nach der Untersuchung einen abschließenden Bericht über das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung.

Weiterführende Videos zur Darmspiegelung

Zum Einstieg sehen Sie hier den Befund der Koloskopie eines gesunden, korrekt vorbereiteten Darms.

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Kolondivertikel entwickeln sich in der zweiten Lebenshälfte bei der Mehrzahl der Menschen. Es handelt sich um kleine Taschenbildungen der Darmwand, welche in der Regel zeitlebens asymptomatisch bleiben.

Gelegentlich stellen Divertikel jedoch den Ausgangspunkt schmerzhafter Entzündungen dar, welche im Einzelfall auch operative Konsequenzen nach sich ziehen können.

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Morbus Crohn und Kolitis ulzerosa sind die klassischen Vertreter der sogenannten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Erkrankungen, welche bis heute nicht heilbar ist. Durch teils komplexe Therapien sind die Krankheitsverläufe jedoch in der Regel soweit kontrollierbar, dass die betroffenen Patienten zumindest eine akzeptable Lebensqualität erreichen oder sogar über Jahre völlig symptomfrei bleiben.

Das Videos zeigt einen schweren Entzündungsschub der Erkrankung mit ausgedehnten Geschwüren der Darmschleimhaut.

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Typisch für die Proktitis ulzerosa ist der abrupte Übergang von gesunder in entzündete Darmschleimhaut, wie im Video nach 35 Sekunden erkennbar.

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Die Einnahme von sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) kann zu schwersten, geschwürigen Entzündungen von Magen- und Darmschleimhaut führen.

Im Video sind neben weißlichen Fibrinbelägen der Ulzerationen und frischem Blut immer wieder auch schwarze Hämatinbeläge erkennbar, bei denen es sich um bereits angedautes Blut aus den Geschwüren handelt.

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Dieses Video zeigt einen sehr markanten Befund, welcher jedoch keinerlei Krankheitswert besitzt.

Bei der Pseudomelanosis beobachtet man eine leopardenfellartige dunkelbraune Pigmentierung der Dickdarmschleimhaut. Die Veränderung wird durch die jahrelange Einnahme bestimmter pflanzlicher Abführpräparate hervorgerufen. Sie ist völlig harmlos und erfordert keine Therapie.

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Darstellung der endoskopischen Abtragung eines gestielten, im Kopf etwa 2,5 cm großen Polypen. Nach Einstellung des Befundes wird die Polypektomieschlinge durch den Arbeitskanal des Endoskops eingeführt, ausgefahren und in geöffnetem Zustand über den Kopf des Polypen gestülpt. Die Schlinge wird kopfnah um den Polypenstiel zusammengezogen, um bei der Abtragung die Darmwand nicht zu verletzen. Anschließend wird durch Applikation von Strom der Polyp abgetragen. Die Abtragungsfläche wird auf Bluttrockenheit kontrolliert. Der Polyp wird mit der Schlinge gepackt und zur feingeweblichen Untersuchung geborgen.

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Neben gestielten gibt es auch sogenannte flache Polypen. Um das Risiko einer Darmwandverletzung bei der Abtragung zu minimieren, werden diese flachen Polypen zunächst durch Unterspritzung von Flüssigkeit von der Darmwand abgehoben.

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Eine mögliche Komplikation bei der Abtragung eines Polypen (Polypektomie) stellt die Blutung dar. Wie bei jedem anderen Eingriff, bei dem Gewebe getrennt oder abgetragen wird, können solche Blutungen auch bei Polypektomien auftreten. Im Video ist zu erkennen, wie unmittelbar nach erfolgter Abtragung eines Polypen eine pulsierende Blutung aus der Abtragungsfläche resultiert.

Blutungen nach Polypektomien kommen in aller Regel spontan, ohne Manipulation von außen, wieder zum Stillstand. Insbesondere bei verzögert, oft erst nach Tagen auftretenden Blutungen ist daher unter Überwachung des Patienten ein abwartendes Verhalten gerechtfertigt und in der Regel auch ausreichend.

Tritt – wie im hier gezeigten Fall – die Blutung direkt nach der Polypektomie auf, wird man dennoch aktiv die Blutung unterbinden.

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Wenige Minuten nach Beginn der Blutung ist die Resektionsfläche mit einem Medikament infiltriert, welches bereits zu einer deutlichen Schwächung der Blutung geführt hat. Schon zu Beginn des Videos ist die Metallklammer, der sogenannte Clip, mit der die blutende Läsion verschlossen wird, durch den Arbeitskanal des Koloskops eingeführt und im Bild zu erkennen. Der blutende Gefäßstumpf, erkennbar als kleiner Nippel, wird von dem geöffneten Clip umfasst und mit Schließen des Clips die Blutung verlässlich gestillt. Der Clip wird freigesetzt, er wird sich in den nächsten Tagen unbemerkt ablösen und mit dem Stuhl den Darm verlassen. Auch nach längerem Spülen und Absaugen von Blut und Spüllösung ist erkennbar, dass die Blutung verlässlich gestillt ist.

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Das Video zeigt eine wulstige, zentral eingeblutete Auftreibung der Darmwand, welche bereits einem frühen Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) entspricht. Dieser Befund lässt sich endoskopisch nicht mehr sanieren, hier ist eine Operation erforderlich. Da es sich um einen noch kleinen Tumor handelt, der noch nicht gestreut hatte (der Patient hatte sich beschwerdefrei zur Vorsorgedarmspiegelung vorgestellt), bestehen sehr gute Heilungschancen, wenn auch um den Preis der erforderlichen Operation.

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Das Video zeigt ein Rektumkarzinom, also ein Kolonkarzinom im Mastdarm, welches langstreckig zwei Drittel der Darmwand umfasst.

Es bestehen Spontanblutungen. Durch Entnahme von Proben (Biopsien) mit der durch das Endoskop eingeführten Biopsiezange wird die Diagnose eines bösartigen Dickdarmkrebses feingeweblich gesichert.

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Das Video zeigt ein fortgeschrittenes Kolonkarzinom. Es ist erkennbar, dass der Tumor die gesamte Darmwand zirkulär umwachsen hat und dadurch den Darm auf eine wenige Millimeter kleine Öffnung verengt. Bei fortschreitender Erkrankung droht kurzfristig ein völliger Darmverschluss.

Leider haben solche fortgeschrittenen Tumore häufig schon Tochtergeschwülste in andere Organe gestreut. Die Prognose der Erkrankung ist dann schlecht.

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Fragen rund um unsere Kardiologie

Sollten wir Ihnen vorab nichts Gegenteiliges gesagt haben, können Sie vor Ihrem Termin gerne frühstücken.

Es gibt allerdings mit Blick auf Belastungsuntersuchungen wie ein Belastungs-EKG und insbesondere die Spiroergometrie einige Dinge zu beachten:

Es sollte wenn möglich auf Lebensmittel, die die Herzfrequenz erhöhen können, verzichtet werden. Dazu gehören zum Beispiel Kaffee, Tee, Energydrinks und Alkohol. Auch bestimmte Medikamente können das Untersuchungs-Ergebnis beeinflussen, deshalb sollte man den Arzt oder das medizinische Personal darüber informieren, welche Medikamente man einnimmt. Vor einer Spiroergometrie sollte wenn möglich 2h keine Nahrungsaufnahme erfolgen und keine zuckerhaltigen Getränke konsumiert werden, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

Ein Kardiologe ist ein Facharzt, der sich auf die Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen spezialisiert hat. Kardiologen untersuchen und behandeln Patienten mit verschiedenen Herzproblemen, wie koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen. Sie führen diagnostische Tests wie EKGs (Elektrokardiogramme), Herzultraschall und Belastungstests durch, um die Herzgesundheit zu beurteilen und geeignete Behandlungspläne zu entwickeln. Kardiologen arbeiten eng mit anderen Fachärzten zusammen, um eine umfassende Betreuung der Patienten zu gewährleisten. Im Unterschied zu Internisten haben Kardiologen eine zusätzliche Spezialisierung auf Herzerkrankungen und sind Experten auf diesem Gebiet.

Die Symptome eines Herzinfarkts können von Person zu Person unterschiedlich sein, aber häufige Anzeichen sind starke Brustschmerzen oder -druck, die länger als ein paar Minuten anhalten oder wiederkehren. Weitere Symptome können Schmerzen in den Armen, Nacken, Kiefer oder Rücken, Kurzatmigkeit, Übelkeit, Schweißausbrüche und Schwindel sein. Bei Frauen treten oft atypische Symptome wie Müdigkeit, Übelkeit und Bauchschmerzen auf. Es ist wichtig, sofort medizinische Hilfe zu suchen, wenn diese Symptome auftreten, da ein Herzinfarkt eine lebensbedrohliche Notfallsituation ist.

Bluthochdruck wird in der Regel durch regelmäßige Blutdruckmessungen diagnostiziert. Ihr Arzt wird mehrmals Ihren Blutdruck messen, um sicherzustellen, dass die Werte konstant hoch sind. Zusätzlich können weitere Tests wie Blutuntersuchungen und EKGs durchgeführt werden, um mögliche Ursachen und Folgen des Bluthochdrucks zu erkennen. Die Behandlung von Bluthochdruck umfasst oft eine Kombination aus Lebensstiländerungen und Medikamenten. Zu den empfohlenen Lebensstiländerungen gehören eine salzarme Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, Gewichtsabnahme und der Verzicht auf Rauchen. Medikamente zur Senkung des Blutdrucks können Beta-Blocker, ACE-Hemmer und Diuretika sein.

Herzrhythmusstörungen, auch Arrhythmien genannt, können verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören Herzkrankheiten wie koronare Herzkrankheit, Herzklappenfehler oder Herzinsuffizienz. Andere Faktoren sind Bluthochdruck, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Elektrolytstörungen, übermäßiger Alkohol- oder Koffeinkonsum sowie bestimmte Medikamente. Die Symptome von Herzrhythmusstörungen variieren je nach Art und Schwere der Arrhythmie. Häufige Symptome sind Herzklopfen oder -rasen, Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kurzatmigkeit und Brustschmerzen. Einige Menschen bemerken keine Symptome, während andere deutliche Beschwerden haben. Wenn Sie solche Symptome bemerken, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die genaue Ursache festzustellen und eine geeignete Behandlung zu erhalten.

Ein EKG, oder Elektrokardiogramm, ist ein diagnostischer Test, der die elektrische Aktivität des Herzens aufzeichnet. Während der Untersuchung werden Elektroden an verschiedenen Stellen Ihres Körpers angebracht, normalerweise auf der Brust, den Armen und den Beinen. Diese Elektroden sind mit einem EKG-Gerät verbunden, das die elektrischen Signale des Herzens aufzeichnet und als Kurve auf einem Bildschirm oder Papier darstellt. Ein EKG kann helfen, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und andere Herzerkrankungen zu erkennen. Der Test ist schmerzlos und dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Eine Herzkatheteruntersuchung ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem ein dünner, flexibler Schlauch, der Katheter, in ein Blutgefäß eingeführt und bis zum Herzen vorgeschoben wird. Die Untersuchung beginnt mit einer Lokalanästhesie an der Einstichstelle, meist in der Leiste oder am Handgelenk. Der Katheter wird dann durch die Blutgefäße bis zum Herzen geführt. Mithilfe von Kontrastmittel und Röntgenbildern kann der Arzt die Herzkranzgefäße, Herzkammern und Herzklappen sichtbar machen und auf Verengungen oder andere Anomalien untersuchen. Das Verfahren dauert in der Regel etwa eine Stunde und erfordert oft eine kurze Überwachung im Krankenhaus danach. Die Herzkatheteruntersuchung ist ein wichtiges Instrument zur Diagnose und Behandlung von Herzkrankheiten.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei einer koronaren Herzkrankheit (KHK) hängen vom Schweregrad der Erkrankung ab. Zu den häufigsten Behandlungsansätzen gehören Lebensstiländerungen, Medikamente und medizinische Eingriffe. Lebensstiländerungen beinhalten eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, Gewichtsmanagement und den Verzicht auf Rauchen. Medikamente, die häufig verschrieben werden, umfassen Blutverdünner, Cholesterinsenker, Betablocker und Nitroglycerin zur Linderung der Symptome. In schweren Fällen können medizinische Eingriffe wie Angioplastie mit Stent-Implantation oder eine Bypass-Operation erforderlich sein. Diese Verfahren zielen darauf ab, verengte oder blockierte Arterien zu öffnen und die Durchblutung des Herzens zu verbessern. Eine regelmäßige Nachsorge und die Zusammenarbeit mit Ihrem Kardiologen sind entscheidend für den Erfolg der Behandlung.

Ja, eine Smartwatch wie die Apple Watch kann Ihnen tatsächlich bei der Überwachung Ihrer Herzgesundheit helfen. Moderne Smartwatches sind mit Sensoren ausgestattet, die Ihre Herzfrequenz in Echtzeit messen und aufzeichnen können. Einige Modelle bieten auch EKG-Funktionen, die dabei helfen können, unregelmäßige Herzrhythmen zu erkennen. Durch regelmäßiges Monitoring Ihrer Herzfrequenz und Aktivitätslevel können Sie ein besseres Verständnis Ihrer Herzgesundheit erlangen. Smartwatches können auch Benachrichtigungen senden, wenn Ihre Herzfrequenz ungewöhnlich hoch oder niedrig ist. Obwohl sie keine medizinische Diagnose ersetzen, können sie wertvolle Daten liefern, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen können. Für Menschen mit bekannten Herzerkrankungen oder Risikofaktoren können Smartwatches eine nützliche Ergänzung zur herkömmlichen medizinischen Überwachung sein.

EKG-Aufzeichnungen, die von einer Smartwatch erstellt werden, können ein nützliches Werkzeug sein, um Veränderungen in Ihrem Herzrhythmus zu verfolgen. Sie sollten jedoch nicht als Ersatz für eine medizinische Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt betrachtet werden.

Sie können die Daten trotzdem sehr gerne zu Ihrem Termin mitbringen, so dass wir einen Blick darauf werfen können, um nach Auffälligkeiten zu schauen.

Es gibt einige Symptome, die darauf hindeuten können, dass ein Besuch bei einem Kardiologen angebracht ist. Dazu gehören:

  • Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust
  • Schmerzen, die in den Arm, den Rücken, den Hals oder das Kiefergelenk ausstrahlen
  • Kurzatmigkeit, besonders bei körperlicher Anstrengung
  • Schwindelgefühle oder Ohnmachtsanfälle
  • Herzrasen oder unregelmäßiger Herzschlag
  • Schwäche oder Müdigkeit

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome haben, sollten Sie unbedingt einen Kardiologen aufsuchen. Es ist wichtig, dass solche Symptome frühzeitig erkannt und behandelt werden, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie einen Kardiologen aufsuchen sollten, sollten Sie immer mit Ihrem Hausarzt sprechen. Er oder sie kann Ihnen raten, ob ein Besuch bei einem Kardiologen angebracht ist.

Das lässt sich pauschal nicht beantworten und hängt einerseits von Ihrer Medikation, andererseits von der geplanten Behandlung ab.

Informieren Sie uns bitte bei Ihrem Besuch umfassend über Ihre aktuelle Medikation, so dass wir schauen können, wie wir am besten vorgehen.

Es gibt einige Verhaltensweisen und Lebensstiländerungen, die dazu beitragen können, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich zu reduzieren. Einige dieser Maßnahmen sind:

  • Regelmäßige körperliche Bewegung: Empfohlen werden mindestens 300 min moderate Belastung oder 150 Minuten intensive Belastung pro Woche. Aber schon ein täglicher Spaziergang über z.B. 20 Minuten ist ein guter Start und reduziert das kardiovaskuläre Risiko deutlich.
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung: Angeraten ist ein geringer Anteil an Fleisch und tierischen Fetten, reichlich frisches Gemüse, Salat und Obst sowie ein hoher Anteil an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren bzw. Omega-3 Fettsäuren.
  • Das Rauchen aufgeben – schon drei Zigaretten am Tag erhöhen das kardiovaskuläre Risiko enorm.
  • Das Trinken von Alkohol in Maßen: Die präventiven Eigenschaften von Alkohol sind sehr umstritten. Wahrscheinlich leben Abstinenzler und Gelegenheitstrinker am gesündesten. Im Allgemeinen sollten Männer nicht mehr als 20g Alkohol bzw. 0,5L Bier oder 0,2L Wein pro Tag trinken. Für Frauen gilt sogar nur die Hälfte, also 10g Alkohol pro Tag, da sie diesen schlechter Abbauen können.
  • Das Vermeiden von zu hohem Stress
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt, um ein erhöhtes Risiko frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.

Vorbereitung auf den Arztbesuch

  1. Tragen Sie bequeme Kleidung und Schuhe: Da Sie auf einem Laufband oder Fahrrad-Ergometer trainieren werden, sollten Sie sportliche Kleidung und bequeme, rutschfeste Schuhe tragen.
  2. Vermeiden Sie schweres Essen vor dem Test: Essen Sie mindestens zwei Stunden vor dem Test nur eine leichte Mahlzeit. Vermeiden Sie schwere, fetthaltige oder zuckerreiche Speisen, um Magenbeschwerden während des Tests zu vermeiden.
  3. Medikamente wie besprochen einnehmen: Folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes bezüglich der Einnahme von Medikamenten vor dem Test. Manche Medikamente können das Testergebnis beeinflussen und müssen eventuell vorübergehend abgesetzt werden.
  4. Kein Koffein oder Nikotin vor dem Test: Vermeiden Sie Koffein und Nikotin mindestens drei Stunden vor dem Belastungs-EKG, da diese Substanzen Ihre Herzfrequenz und den Blutdruck beeinflussen können.
  5. Bringen Sie Ihre Medikamente mit: Falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, bringen Sie diese zum Test mit, falls der Arzt sie überprüfen muss.
  6. Informieren Sie Ihren Arzt über aktuelle Beschwerden: Teilen Sie Ihrem Arzt mit, ob Sie aktuell irgendwelche gesundheitlichen Beschwerden haben, wie Erkältungen, Infektionen oder andere akute Probleme, die den Test beeinflussen könnten.

Prävention und Lebensstil

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Protein und gesunden Fetten ist, kann das Risiko von Herzerkrankungen verringern. Vermeiden Sie gesättigte Fette, Transfette und zu viel Salz und Zucker.
  • Regelmäßige Bewegung: Tägliche körperliche Aktivität, wie z.B. 30 Minuten moderates Training, hilft, das Herz zu stärken und das Risiko von Herzerkrankungen zu senken. Aktivitäten wie Gehen, Laufen, Schwimmen und Radfahren sind besonders vorteilhaft.
  • Rauchen aufgeben: Rauchen ist ein Hauptfaktor für Herzerkrankungen. Der Verzicht auf Tabak verbessert die Herzgesundheit und reduziert das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen.
  • Gewichtskontrolle: Ein gesundes Körpergewicht zu halten oder abzunehmen, wenn Sie übergewichtig sind, kann die Belastung des Herzens verringern und das Risiko von Bluthochdruck, Diabetes und anderen Herzkrankheiten reduzieren.
  • Stressbewältigung: Chronischer Stress kann negative Auswirkungen auf das Herz haben. Techniken wie Meditation, Yoga und regelmäßige Entspannung können helfen, den Stresspegel zu senken.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen: Besuchen Sie regelmäßig Ihren Arzt, um Ihre Herzgesundheit überwachen zu lassen. Regelmäßige Untersuchungen und Tests können helfen, frühe Anzeichen von Herzerkrankungen zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.
  1. Fettqualität: Wählen Sie gesunde Fette wie ungesättigte Fette, die in Olivenöl, Nüssen und Avocados vorkommen. Vermeiden Sie gesättigte Fette und Transfette, die in frittierten Lebensmitteln, Gebäck und verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind.
  2. Ballaststoffe: Eine ballaststoffreiche Ernährung, die Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte umfasst, kann helfen, den Cholesterinspiegel zu senken und das Herz zu schützen.
  3. Omega-3-Fettsäuren: Diese gesunden Fette, die in fettem Fisch wie Lachs, Makrele und Thunfisch vorkommen, können entzündungshemmende Eigenschaften haben und die Herzgesundheit unterstützen.
  4. Salzreduktion: Ein hoher Salzkonsum kann zu Bluthochdruck führen, der ein Risikofaktor für Herzerkrankungen ist. Reduzieren Sie den Salzkonsum, indem Sie weniger verarbeitete Lebensmittel essen und Mahlzeiten selbst zubereiten.
  5. Antioxidantien: Obst und Gemüse sind reich an Antioxidantien, die helfen können, Schäden an den Blutgefäßen zu verhindern und die Herzgesundheit zu fördern. Beeren, grünes Blattgemüse und Zitrusfrüchte sind besonders vorteilhaft.
  6. Moderater Alkoholkonsum: Während moderate Mengen Alkohol (z.B. ein Glas Rotwein) herzgesundheitsfördernde Vorteile haben können, kann übermäßiger Alkoholkonsum das Herz schädigen. Halten Sie sich an empfohlene Richtlinien für Alkoholkonsum.

Eine bewusste Ernährung kann nicht nur das Risiko von Herzerkrankungen senken, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Indem Sie auf Ihre Ernährung achten, tragen Sie wesentlich zur Pflege Ihres Herzens bei.

Schlaf spielt eine entscheidende Rolle für die Herzgesundheit. Ausreichender Schlaf von 7–9 Stunden pro Nacht hilft, den Blutdruck zu regulieren, Entzündungen zu reduzieren und das Risiko von Herzerkrankungen zu senken. Schlafmangel kann hingegen Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Übergewicht begünstigen. Ein regelmäßiger Schlafrhythmus und gute Schlafhygiene unterstützen die Erholung des Herz-Kreislauf-Systems.

Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck belastet die Gefäße und das Herz, was zu Schäden an den Arterien und lebenswichtigen Organen führen kann. Unbehandelt erhöht Bluthochdruck das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Herzinsuffizienz. Regelmäßige Blutdruckkontrollen und ein gesunder Lebensstil helfen, Bluthochdruck zu verhindern oder zu behandeln.

Alkohol und Koffein haben je nach Menge unterschiedliche Auswirkungen auf das Herz. Moderater Alkoholkonsum kann vorteilhaft sein, übermäßiger Konsum schädigt jedoch das Herz und erhöht das Risiko für Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen. Bei Koffein sollte der individuelle Effekt berücksichtigt werden: Während moderate Mengen bei vielen Menschen unproblematisch sind, kann übermäßiger Konsum den Herzschlag beschleunigen und den Blutdruck erhöhen.

Ein erhöhter Cholesterinspiegel kann das Risiko für Arterienverkalkung (Atherosklerose) erhöhen, die zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen kann. Folgende Maßnahmen helfen:

  • Ernährung anpassen: Mehr Ballaststoffe und gesunde Fette, weniger gesättigte und Transfette.
  • Regelmäßige Bewegung: Sport hilft, das „gute“ HDL-Cholesterin zu erhöhen.
  • Medizinische Kontrolle: Lassen Sie regelmäßig Ihren Cholesterinspiegel prüfen.

Ihr Arzt kann Sie bei Bedarf medikamentös unterstützen.

Ein unkontrollierter Blutzuckerspiegel, insbesondere bei Diabetes, schädigt die Blutgefäße und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hohe Blutzuckerwerte begünstigen Entzündungen und Atherosklerose. Regelmäßige Kontrollen, eine ausgewogene Ernährung und Bewegung sind entscheidend, um den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und die Herzgesundheit zu fördern.